Workshop: Die Bedürfnisse hinter den Strategien

Manchmal ist es gar nicht so einfach, Frieden mit einem Menschen zu halten, der sich so ganz anders verhält, als wir es uns wünschen würden … Im Nachgang zum Mut-Mach-Abend „Frieden mit den Nächsten“ bietet Eike Kohler deshalb einen Workshop an, in dem Sie ganz praktisch eine Vorgehensweise aus dem Werkzeugkasten der wertschätzenden Kommunikation kennenlernen und an eigenen Beispielen erproben können, um scheinbar festgefahrene Konflikte wieder neu in Bewegung zu bringen.

Zeit: Samstag, 17. Oktober 2026, Beginn: 13 Uhr, Ende: 16:30 Uhr

Ort: Evangelische Kirche am Herrenwingert, 53347 Alfter

Kosten: Für Teilnehmende kostenlos

Anmeldung: Es können maximal 10 Personen teilnehmen. Bitte melden Sie sich über diesen Link an:
https://terminplaner.dfn.de/public/bookings/994b23ea-ba03-404c-874d-33d9672caae8

Inhalte:

  • Liebe ist eine Haltung – Die Grundhaltung der wertschätzenden/gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
  • Die/Der Andere ist auch nur ein Mensch wie ich – Wie unser Menschenbild unser Verhalten prägt
  • Im Grunde brauchen wir doch alle immer wieder … – Bedürfnisse als verbindende Brücken zu unseren Mitmenschen
  • Manchmal wird es tragisch – Die Unterscheidung von Bedürfnissen und Strategien
  • Bewegung in festgefahrene Konflikte bringen – wie das Wahrnehmen von Bedürfnissen Konflikte verändern kann
  • Ganz praktisch: Wie entdecke ich die Bedürfnisse hinter Wünschen, Forderungen und Strategien?
  • Praktische Übungen an eigenen Beispielen

Workshop-Leitung: Dr. Eike Kohler, evangelischer Theologe und ordinierter Pfarrer.

Ich arbeite hauptberuflich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und habe im Kontext meiner Forschung im Bereich Seelsorge und Rhetorik eine Leidenschaft für eine Gemeinschaft fördernde Form von Kommunikation entwickelt. Dabei hat mich besonders die Frage interessiert, mit welchen Mitteln wir das Gelingen von Kommunikation fördern oder erschweren können.
Ein wichtiger Baustein für meine Entwicklung war dabei die Begegnung mit den Konzepten der klientenzentrierten Kommunikation von Carl. R. Rogers und der gewaltfreien Kommunikation von Marshall B. Rosenberg, deren Anwendung mir in vielen herausfordernden Situationen auch im privaten Bereich sehr geholfen hat. Ergänzend habe ich eine Ausbildung als Mediator nach der Harvard-Methode absolviert und schließe gerade eine Ausbildung als Trainer im Bereich der wertschätzenden Kommunikation ab.
Nebenberuflich arbeite ich in der Fortbildung von Mitarbeitenden im kirchlichen Dienst und biete Unterstützung bei der Bewältigung von Konflikten und herausfordernden Situation an, sowohl im beruflichen wie im privaten Kontext.